Der nackte Fernseher

Um überhaupt mit dem Design des Tisches anfangen zu können benötige ich erst einmal die Maße der Fernseher, die verbaut werden.
In die Backbox kommt ein NEC 20 Zoller (4:3):

Wie man sieht, ist ohnehin der Rand minimal, somit darf der Monitor angezogen bleiben.

Beim Toshiba LCD sieht die Sache schon anders aus:

Und nach der Entfernung der Abdeckung (welche mit sage und schreibe 19 Schrauben befestigt war)bot sich mir dieses Bild:

Mal abgesehen davon, dass in einem Fernseher nicht mehr wirklich viel drin ist hier noch ein Foto um zu veranschaulichen, wieviel Platz durch die Entfernung der Verschalung gewonnen wird

Nun heißt es ran ans Reißbrett…

Fahrender Pacman

Wird wohl wieder einmal Zeit für ein kleines Update:

Die noch fehlenden Buttons, Leaf-Switches (für die Flipperknöpfe) und das PacDrive sind bestellt.
Ich habe mich für das PacDrive entschieden, da ich damit zukünftig flexibler in der Erweiterung des Tisches bin. Erst liebäugelte ich zwar mit dem PacLED64, da hiermit auch u.a. fadings und ein attract Mode ohne PC möglich wären, nur:
1) Gabs den nicht bei dem Shop, bei dem ich bestellte
2) ich mit dem Pac Drive nicht nur LEDs, sondern zB auch Schütz (als Force Feedback) und Flasher ansprechen kann, und
3) 64 LEDs(bzw. 21 RGB LEDs)? Wofür?

Bestellt habe ich im Übrigen bei www.arcadeshop.de, da ich hier am günstigsten aussteige und ich hier meinen Jumbo-Launch-Ball-Knopf bekomme 🙂
Ultimarc hat zwar einiges und ist im ersten Moment auch recht günstig, jedoch wird erst beim Checkout die Steuer hinzugerechnet. Bei GroovyGameGear  fallen zusätzlich auch noch Zollgebüren an.

Windows, ATI und die niedrige Auflösung

Ohne Tisch (Also nur der PC und die Monitore) sieht das Ganze im Moment so aus:

Scheint ja schon ordentlich zu funktionieren…..kann man glauben wenn man das Foto sieht……
Doch leider ist dem nicht so:
In den Windows-Anzeigeeigenschaften fehlt die Full-HD Auflösung für den Fernseher, daher ist ein Umschalten in Selbige nur mittels Catalyst-Icon im System Tray möglich. Dies wäre nicht so dramatisch, würde Windows XP nicht bei jedem Hochfahren, und auch nach dem Verlassen eines Flippertisches zurück in die niedrigere Auflösung wechseln.
Da ich auch eine nicht gebrauchte Windows 7 Lizenz herumliegen habe werde ich mal mit Win7 mein Glück versuchen…

Nachtrag: Hurra, unter Windows 7 tritt das Problem nicht auf! Noch dazu laufen jetzt VPinball und Pinmame schneller als unter XP.

Harte und weiche Ware

Glücklicherweise habe ich noch einen PC bei mir rumliegen, somit muss ich mir nicht extra die PC Hardware kaufen. Verbaut wird folgendes:

Intel Pentium D 2,8GHz
2GB RAM (Dual Channel)
1 TB Western Digital HDD
ATI Radeon HD5750 (1GB Ram, PCI-E)

Einen Toshiba 40″ LCD Fernseher habe ich um EUR 250,– auf willhaben ersteigert. Hier ist wichtig darauf zu achten, dass der LCD über die Option „Pixel für Pixel“ o.ä. verfügt, um ghosting zu vermeiden.

Software:
Windows XP Windows 7
Visual Pinball
Visual Pinmame (furs Backglass)
und Hyperpin als Frontend

Video killed the Radio Star

Hier mal ein Video eines VP-Cabinets:

Den 3. Monitor (DMD) wird es bei mir nicht geben, mir recht ein 2-Monitor-Setup (OK, ehrlich gesagt ist mit das DMD plus USB Schnittstelle zu teuer).
Genauer gesagt ein 40″ Toshiba LCD Fernseher als Spielfeld, und ein 21″ Monitor (4:3 Seitenverhältnis) als „Backglass“.

Mein Zweites Projekt – Das VP-Cabinet

Der Cocktailtisch hat nun ausgedient – etwas Neues muss her.

Diesmal wird es ein Flippertisch – ein virtueller natürlich. Als ich damals im Zuge von Recherchen zum Cocktailtisch zufällig ein Visual Pinball Cabinet sah dachte ich mir noch: „Man kann es aber auch übertreiben“ – und jetzt bau ich mir selbst einen…
 
Er soll, wie der Cocktailtisch, dezent sein. Somit scheidet ein „normales“ Design aus. Die „Backbox“ (Die Punkteanzeige) wird ein 2. Monitor sein, welche sich wie eine hochgestellte Schublade versenken lässt, da das ganze statt dem Cocktailtisch mitten im Wohnzimmer stehen wird.
Ich werde demnächst ein paar Zeichnungen hochladen, dann seht ihr was ich meine.

Mein erstes Projekt – Der Spieltisch

Bevor ich zum aktuellen Projekt komme reise ich einmal zurück ins Jahr 2008. Warum? Vor 4 Jahren baute ich einen Spieletisch.
Inspiriert von den alten Cocktail Tischen sah das Ganze dann so aus:

Ursprünglich war ein 21″ Röhrenmonitor (Wegen des „Arcade-Feelings“) verbaut, was jedoch zu Hitzeproblemen geführt hat. Deswegen entschied ich mich dann doch einen 21″ LCD zu verbauen. Auch der entwickelte zwar Wärme, jedoch war nun genug Luft im Inneren des Tisches.

Am Bild rechts sieht man die Endfassung der Spielecontroller – 2 Logitech Wireless Pads. Geplant waren richtige Arcadesticks plus Buttons – allerdings wäre man an dem „Arcade-Controller-Zubau“ andauernd angelaufen.

Ach ja, es gibt natürlich einen Grund, warum ich ein so dezentes Design gewählt habe:
Da wir nicht in einem Haus wohnen, sondern „nur“ in einer Wohnung fragte ich mich natürlich auch, wohin ich das Ding den stellen werde (OK, genau genommen fragte mich das meine Frau, ich wollte einfach nur zu bauen beginnen…). Platztechnisch bot sich das Wohnzimmer anstelle des Couchtisches an. Helle Möbel – dunkler Tisch geht natürlich gar nicht, also nahm ich helles Holz, statt dem klassischen Schwarz. Zusätzlich ein wenig die Höhe reduziert und tadaa – fertig war der Tisch.

Alles hat einen Anfang…

…auch dieser Blog.
Nun habe auch ich mich dazu durchgerungen, einen Blog zu erstellen. Keine Ahnung ob ihn irgendjemand liest, geschweige denn gut findet…

Wir werden sehen, vielleicht findet sich ja der Ein oder Andere. Geplant ist eine Dokumentation meines Weges zu einem Visual Pinball Cab. Selbst gebaut natürlich. Vielleicht dient mein Blog jemandem als Inspiration, vielleicht nimmt mein Blog auch dem ein oder Anderen die Angst vor solch einem Monsterprojekt.

Zur Zeit gewandet meinen Blog noch ein Blogger-0815-Template, was sich aber in naher Zukunft ändern wird.

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