PacDrive – Tutorial

Um euch die (teilweise wirklich mühsame) Suche im Netz zu ersparen, findet ihr hier ein kleines PacDrive Tutorial und ein paar nützliche Dateien.
Diese liegen alle auf meinem Dropbox-Account (Hier kannst du ach einen kostenlosen Account erstellen)
Natürlich ist der Account nicht erforderlich, um die Dateien runterzuladen. 

 

– VORBEREITUNG –

OK, ihr habt nun euer PacDrive – was nun?
Erst einmal solltet ihr euch überlegen, wie ihr euer Pacdrive belegen werdet. Hier meine Belegung,solltet ihr meine ledcontrol.ini verwenden wollen: 

  1. Start-Button
  2. Launch-Button
  3. ExtraBall-Button
  4. Coin-Button
  5. Menü
  6. Exit
  7. Strobo – Backbox
  8. Strobo – Playfield 
  9. Flasher Mitte
  10. Flasher Links
  11. Flasher Rechts
  12. Slingshot Links
  13. Slingshot Rechts
  14. Bumper Links
  15. Bumper Rechts
  16. Bumper Mitte
 
– VERKABELUNG –
 
Hier ist eines zu Beachten: an die 16 Outputs des Pacdrive darf keine Zuleitung angeschlossen werden! Nur Masse anschließen! Da das Pacdrive nur einen 5 Volt Output hat, empfehle ich eine externe Speisung entweder über das PC Netzteil für 12V, oder (Solltet ihr 24V Solenoids haben) über ein weiteres Netzteil.
Das Ganze sieht dann in etwa so aus:
Pacdrive 12v
 
Bei Relais dürft ihr nicht vergessen eine Diode parallel zu jedem Relais zu schalten, um Störungen aufgrund induktionsspannungen zu verhindern (Bei 12V Relais/Netzteilen die gleiche Vorgehensweise) :
Diode

– INSTALLATION –

Schaltet euer Cab ein und bewundert euer Werk – es wird unaufhörlich blinken, es sei denn, Ihr habt ein PacDrive mit „special option“ welches beim Systemstart aus bleibt.
In beiden Fällen solltet ihr euch auf alle Fälle LEDBlinky herunterladen. Einmal runtergelassen findet ihr die „simpleLEDtest.exe“. Damit könnt ihr jeden einzelnen Port des Pacdrive zum Test ansteuern. Außerdem hört das nervige geblinke auf 😉

Nun benötigt ihr folgende Dateien, die Ihr der Einfachheit halber Allesamt in eures Visual Pinball/Tables Ordner kopiert:

ledcontrol.vbs – DOWNLOAD

Die Ledcontrol.vbs V0.2.2 ist zugegeben schon recht alt, jedoch die (zumindest mir bekannte) aktuellste Version, die noch das PacDrive unterstützt. LedWiz Besitzer können zur neuesten Version greifen.

ledcontrol.ini – DOWNLOAD

Meine ledcontrol.ini

PacDrivedll.zip – DOWNLOAD

Die PacDrive.dll und DynaWrap.dll (Entpacken nicht vergessen 😉 )

core.vbs – DOWNLOAD

Die angepasste core.vbs ist die letzte Datei, die ihr benötigt.

Nun öffnet die Eingabeaufforderung (Windows 7 User öffnen Diese als Administrator!), wechselt in euren Tables Ordner (in Welchem wir vor kurzem die neuen Dateien kopiert haben) und registriert mit

regsvr32 DynaWrap.dll /c

die DynaWrap.dll.

So, nun müssen wir Visual Pinball mittels ledcontrol.ini sagen, wann welcher Port angesteuert werden muss. Als Vorlage dient euch meine ledcontrol.ini. So in etwa muss die ledcontrol.ini aussehen, damit die ältere Version der ledcontrol.vbs etwas damit anfangen kann.

Kleiner LedControl.ini Crash-Kurs:

Ein Tisch – Eine Zeile – keine Zeilenumbrüche.
Am Anfang jeder Zeile steht immer der ROM-Name, gefolgt von einem Komma. Danach folgen die Ansteuerungen der Ports des Pacdrives, durch Komma getrennt . Keine Leerzeichen setzen!
0 = Immer aus
ON = Immer an
SXX = An, wenn Solenoid Nr.XX vom Rom angesteuert wird. 
WXX = An, wenn Switch Nr.XX vom Rom angesteuert wird. 
LXX = An, wenn Lamp Nr.XX vom Rom angesteuert wird. 

Wenn ein Port durch mehrere Solenoids ausgelöst werden soll, einfach die Solenoids durch einen Slash  /  trennen (also zB ,S21/S22/S30,

 Pixelmagics Seite ist eine gute Anlaufstelle für eure Konfigurationen.

Wenn ihr die LedControl.ini auf einer anderen Seite gezogen habt wird euch womöglich auffallen, dass in Dieser nicht nur die Zeilen der Ansteuerung vorhanden sind. Ist dies so, löscht sie!
Nur die Zeilen zur Ansteuerung dürfen bleiben, alles Andere muss weg. Befehle wie Blink (B), Farben, Zeitspannen oder ähnliches funktionieren ebenfalls nicht. Ein (ON), Aus (0) und Ansteuerung über virtuelle Solenoids (zB S7/S22) sind möglich. Bei den Buttons funktioniert ebenfalls die Ansteuerung über virtuelle Switches (zB W27) und Lamps (zB L88) 

Nun kann ich euch nur noch viel Erfolg und….Glück wünschen. Für Fragen nutzt die Comments!

Fast fertig – ach nein, doch nicht!

Ich werde wohl nie feritg werden. Warum? Weil immer wieder neue Ideen dazukommen…

Diesmal hat mich Ollybolly auf eine Idee gebracht (Danke nochmal dafür):
Die Backbox bekommt keinen langweiligen, schwarzen Rahmen, sondern einen Milchglasrahmen – von hinten beleuchtet.

Dies ist weitaus aufwändiger als vermutet, da einige Probleme zu beseitigen waren:

1) Der LCD funktioniert nicht
2) Wie gleichmäßig ausleuchten?
3) Wie mache ich den Rahmen des Acrylglases  milchig?

Gut, 1 ist erledigt, der LCD funktioniert gottseidank wieder (regeln kann ich allerdings Nichts mehr..)

Um die Backbox (halbwegs) gleichmäßig auszuleuchten kaufte ich 4 Stück LED-Streifen, die ich an der Rückseite des gestrippten Monitors klebte (davor die Stellen des Monitors isolieren, da die Streifen sonst kurzgeschlossen werden!)

Hier mal die Backbox ohne Glas und nicht beleuchtet:

Foto 1

Wie man an den Seiten des Monitors erkennen kann, befinden sich hier nun die Stroboskope, die ursprünglich an den Seiten des Spielfeld-LCDs waren.
Dies hat 2 Gründe:
1) Sahen sie recht unschön aus, also habe ich sie ebenfalls durch superhelle LED-Streifen ersetzt, und
2) Kann nun  auch die Box ein „aktives Feedback“ geben (ich hatte ja noch einen Port am Pacdrive frei)

Hier sieht man recht schön die Hintergrundbeleuchtung und auch die „neuen“ Strobes am Spielfeld:

Foto 2Foto 3

Fein, die Backbox leuchtet – nur zu hell…
Zum Glück hatte ich noch einen Drehzahlregler für Lüfter, den ich zu einem Dimmer umwandelte…

Das Glas ist leider noch nicht fertig, aber ich kann euch schon mal den Tipp geben keine Frostfarben o.ä. zu verwenden. Dies sieht zwar auch recht nett aus – solange es nicht beleuchtet wird….
Ich werde mein Glück mit einer statisch haftenden Milchglasfolie versuchen….