Virtual Pinball – Hardware-Endspurt

Viel fehlt nicht mehr – hardwareseitig zumindest….
Die Blenden für Flasher, Seiten und Launch-Lämpchen sind fertig und eingebaut. Für die Abdeckung des Launch-Lämpchens habe ich mit einem Dremel bewaffnet ein Stück aus dem großen Launch-Button des ersten Cabs geschnitten und eingeklebt.
Nun sind auch die Original-Edelstahlleisten des Flippers wieder an seinen Platz und verdecken die Seiten des Playfield-LCDs.

Im Grunde fehlt nun nur noch die Glasscheibe des Playfields und ein Bezel für die Backbox.

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Klick, klack!

So, nun sind auch 7 der 8 Relais eingebaut (Das Letzte muss ich noch nachkaufen).
Wie auch beim letzten Flipper habe ich hier kleine 12V Relais (Die, die auch im Auto Verwendung finden) gewählt, da sie Feedback geben, aber trotzdem nicht zu laut sind.

Damit ich auch lautlos spielen kann habe ich die Stromzufuhr der Relais mit einem Schalter versehen, um sie abschalten zu können. Als „Grundplatte“ habe ich mir eine einfache Kastenrückwand zuschneiden lassen und diese unter dem Fernseher eingezogen.

Die Flasher und das Stroboskop sind ebenfalls schon installiert und müssen nur noch in die Blende (die noch nicht fertig ist) gesteckt werden. Als Flasher recyclete ich einfach die KFZ-Strobos des alten Tisches, da sie perfekt in die Flasher-Gläser passen und ausreichend hell sind. Fürs Stroboskop  kamen wieder 2 Leisten mit ultrahellen LEDs zum Einsatz

Weiters schraubte ich 2 Winkel in Höhe der Unterkante des Fernsehers an das Cab, um den Neigungswinkel des LCD verstellen zu können.

Zusätzlich zu der onboard Soundkarte hat nun auch eine USB Soundkarte, sowie 2 weitere Lautsprecher den Weg in mein Cab gefunden. Die Lautsprecher montierte ich mittig an die „Relais-Grundplatte“.
Wozu? Ganz einfach: Visual Pinball gibt nun alle mechanischen Geräusche wie Bumper, Kugelrollen, Glocken (bei alten Tischen) u. dgl. über die Boxen im Cab, das Rom der Tische dafür Sprachausgabe, Soundeffekte und Musik über die Boxen in der Backbox aus. Gerate ältere Tische wirken dadurch um einiges authentischer!

Auch die Blende für mein DMD sitzt nun in der Backbox. Langsam aber sicher ist die Hardwarearbeit erledigt.

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Es lebt, es lebt!

Erste test liefen erfolgreich: Alle 3 Monitore funktionieren und auch CPU und Grafikkarte laufen nicht heiß. Demnächst sollte auch mein Kinect ankommen, um das Head Tracking von BAM zu testen.

Probleme gabs jedoch mit der Backglassanzeige von Future Pinball:
Das Backblass wurde nicht zentriert, sondern etwas versetzt angezeigt.
Die Lösung dieses Problems ist genauso seltsam wie einfach: Ich habe die Reihenfolge der Monitore in den Windows Einstellungen auf 1 – 3 – 2 geändert und schon hat alles funktioniert.

Auch die ersten Tests mit Visual Pinball waren erfolgreich:
Aufgrund der neuen b2sdirect Backglasses und der hervorragenden LEDWiz Unterstützung ist es eine Freude damit zu spielen!
Wahrscheinlich werde ich trotz 3D Grafik und Head tracking Visual Pinball, statt Future Pinball verwenden. Grund hierfür ist 1. die miserable LEDWiz Unterstützung, und 2. sehen viele Tische mit VP einfach besser aus.

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Und weiter gehts…

Langsam aber sicher nimmt der Pinball Form an:
In die Backbox kommen 2 Monitore: Ein 21″ 16:9 Samsung als Backglass, und ein 19″ 4:3 HP Für die Punkteanzeige.

Erst einmal die „Schale“ der Monitore entfernen. Beim HP Monitor war das auch kein großes Problem. Beim Samsung Monitor sah das Ganze anders aus, denn
1) ist die Elektronik nicht mit der LCD Einheit verbunden und
2) Sind die Gewinde der Wandhalterung in die Schale eingelassen, also ohne Schale keine einfache Verschraubung.

Wurscht. die Monitore sind nun an die Backbox geschraubt und die Box auf den Pinball gesetzt.

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Und nun ran ans Verkabeln.

Den LEDWiz und KeyWiz ins Gehäuse geschraubt (in der Nähe des Coindoors, um später leichter ran zu kommen) und los gehts. Um den Plunger zu erhalten musste ich ihn erst einmal kürzen, da der Bolzen dem LCD in die Quere kommen würde. Darunter ein Microschalter montiert – fertig!
Auch Grafikkarte (GTX 650ti Boost) und SSD (Kingston 120GB) sind angekommen und warten darauf eingebaut zu werden.

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Endlich wieder ein Update

Der letzte Blogeintrag ist schon einige Zeit her – ehrlich gesagt hatte ich zwischenzeitlich auch weder Zeit, noch wirklich Lust am Cab weiterzubauen.

Der „PC“ des Cabs liegt jedenfalls schon vor mir:
Ein i3-3220 (3,2GHz Dual Core) plus 4GB DDR3 RAM auf einem ASRock H61M Mainboard.

Auf Anraten einiger Forenmitglieder habe ich mich gegen einen Quad-, und für einen DualCore entschieden.
Der Grund dafür ist ganz einfach: Die Emulaturen, welche zum Einsatz kommen unterstützen max. 2 Kerne, somit würden die restlichen 2 die meiste Zeit Kaffe trinken, aber fleißig Strom verbrauchen.

Ich habe auch die Links im PacDrive Tutorial aktualisiert – jetzt sollten alle Links wieder funktionieren.

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Pinballfieber

Es geht voran – Schritt für Schritt.
Das Cab ist schon mal schwarz lackiert, die Beine ausgerichtet und poliert, die Verriegelung der Lockbar gangbar gemacht und gereinigt und die Frontbuttons habe ich eingebaut.
Um den 42″ LCD einbauen zu können, habe ich 2 Ausnehmungen in die Seitenwände geschnitten. Der LCD passt nun perfekt hinein (Und dann soll mir noch jemand sagen ein 42 Zöller passt nicht in ein normales Cab!)! Wenn die Metallblenden wieder montiert sind werden sie die Ausnehmungen verdecken.

Durch den LCD stand ich vor einem neuen Problem: Die Stange der Abschussvorrichtung ist zu lang! Durch einen Button wollte ich ihn aufgrund der optik nicht ersetzen also entschloss ich mich, die Stange einfach zu kürzen. Das klingt jetzt vielleicht etwas brutal, ist aber nicht so schlimm. Da der Plunger ohnehin nicht analog ist, sondern nur mit einem Microschalter versehen wird, ist es egal ob man ihn 15cm (was keiner machen würde), oder nur 2cm hinausziehen kann.

Die original Backbox ist zwar fein, jedoch leider zu breit (es war schon schwierig genug einen Platz für das Cab in der Wohnung zu finden). Also zimmerte ich aus Sperrholz eine neue, etwas kleinere Box. Die Box wird man später aufgrund des 3 Screen Setup nicht mehr einklappen können, was mir aber relativ egal ist.

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Virtual Pinball – Ein Neustart

Ein neues Cab – ein neuer Plan.

Meinen Restaurierungsbedürftigen Flipper habe ich schon mal zerlegt. Eigentlich schade um den Flipper, jedoch würde es ein vermögen kosten, den Flipper als „echten“ Flipper zu restaurieren.

Ursprünglich war es ein Williams Comet aus dem Jahre 1985. Leider war das original Backglass nicht mehr drin, sondern ein (noch dazu verstümmeltes) James Bond 007 Backglass. Sämtliche Platinen fehlten, Netzteil und der gesamte Inhalt der Backbox fehlten ebenfalls. Auch Lämpchen und Verkabelung suchte man vergebens.

Also: Spielfeld raus – LCD rein. Die Original-Spulen werden recycelt, um das ursprüngliche Flipper-Feedback beizubehalten. Der Plunger wird digitalisiert, ein Tilt-Pendel eingesetzt, insgesamt 5 Flasher verbaut und einiges mehr. Kurz gesagt – viel Arbeit.

Gottseidank sind die wichtigsten Teile dran. Beine, Metallleisten und Lockbar müssen nur etwas aufpoliert und das Gehäuse abgeschliffen und neu lackiert werden. Der Plunger funktioniert  tadellos und auch die Münztür (mit Angabe in Schilling) muss nur etwas aufgefrischt werden. Der Münzprüfer fehlt zwar, ist aber nicht so dramatisch.

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Umzug mit herben Verlust

Wow, seit 3 Monaten kein Update….

Zwischenzeitlich sind wir in eine größere Wohnung gezogen und mein LedWiz und Keywiz sind auch schon längst da, aaaaber:

Neue Wohnung – neue Möbel. Der Tisch war leider etwas zu hoch, und die Holzfarbe passte auch nicht zum neuen Wohnzimmerverbau. Schweren Herzens habe ich nun den kompletten Tisch zerlegt (unglaublich, wie schnell 6 Monate Arbeit vernichtet sind) und die Elektronik verpackt.

LedWiz und Keywiz liegen auch noch unbenützt herum…….

Angesichts der Gründe. warum ich den Tisch zerlegt habe mag es vielleicht etwas seltsam und unlogisch klingen, aber ich habe natürlich schon was neues in Aussicht:

Auf einem Flohmarkt habe ich einen echten Flipper erstanden, und zwar einen Williams „Comet“. Funktionieren tut er nicht. Könnte daran liegen, dass fast die komplette Elektronik fehlt….
Nun ja, Gehäuse ist OK, CoinDoor ist auch noch dran, und die Schütz fürs Feedback sind auch noch vorhanden. Wäre fein zu restaurieren, wenn nicht die Displayeinheit, der Displaycontroller, das „Mainboard“, das Netzteil und sämtliche Lämpchen fehlen, was zusammen wahnsinnig teuer ist. Für 100 Euro wars trotzdem ein guter Kauf.

Also: Ein neuer virtueller Flipper ist in Aussicht – diesmal im echten Flippergehäuse. 

Update: Ledcontrol.vbs

Ich konnte eine neuere Ledcontrol.vbs auftreiben!
Herunterladen könnt ihr sie entweder HIER oder im PacDrive Tutorial.

Apropos PacDrive:
Ich habe mir gestern bei GroovyGameGear ein LEDWiz32 (Der das PacDrive ersetzen wird) und ein KeyWiz (Ein Tastaturcontroller) bestellt, da mir die Arbeit mit dem gehackten Gamepad und dem nicht mehr unterstützten PacDrive auf die Nerven geht…

PacDrive – Tutorial

Um euch die (teilweise wirklich mühsame) Suche im Netz zu ersparen, findet ihr hier ein kleines PacDrive Tutorial und ein paar nützliche Dateien.
Diese liegen alle auf meinem Dropbox-Account (Hier kannst du ach einen kostenlosen Account erstellen)
Natürlich ist der Account nicht erforderlich, um die Dateien runterzuladen. 

 

– VORBEREITUNG –

OK, ihr habt nun euer PacDrive – was nun?
Erst einmal solltet ihr euch überlegen, wie ihr euer Pacdrive belegen werdet. Hier meine Belegung,solltet ihr meine ledcontrol.ini verwenden wollen: 

  1. Start-Button
  2. Launch-Button
  3. ExtraBall-Button
  4. Coin-Button
  5. Menü
  6. Exit
  7. Strobo – Backbox
  8. Strobo – Playfield 
  9. Flasher Mitte
  10. Flasher Links
  11. Flasher Rechts
  12. Slingshot Links
  13. Slingshot Rechts
  14. Bumper Links
  15. Bumper Rechts
  16. Bumper Mitte
 
– VERKABELUNG –
 
Hier ist eines zu Beachten: an die 16 Outputs des Pacdrive darf keine Zuleitung angeschlossen werden! Nur Masse anschließen! Da das Pacdrive nur einen 5 Volt Output hat, empfehle ich eine externe Speisung entweder über das PC Netzteil für 12V, oder (Solltet ihr 24V Solenoids haben) über ein weiteres Netzteil.
Das Ganze sieht dann in etwa so aus:
Pacdrive 12v
 
Bei Relais dürft ihr nicht vergessen eine Diode parallel zu jedem Relais zu schalten, um Störungen aufgrund induktionsspannungen zu verhindern (Bei 12V Relais/Netzteilen die gleiche Vorgehensweise) :
Diode

– INSTALLATION –

Schaltet euer Cab ein und bewundert euer Werk – es wird unaufhörlich blinken, es sei denn, Ihr habt ein PacDrive mit „special option“ welches beim Systemstart aus bleibt.
In beiden Fällen solltet ihr euch auf alle Fälle LEDBlinky herunterladen. Einmal runtergelassen findet ihr die „simpleLEDtest.exe“. Damit könnt ihr jeden einzelnen Port des Pacdrive zum Test ansteuern. Außerdem hört das nervige geblinke auf 😉

Nun benötigt ihr folgende Dateien, die Ihr der Einfachheit halber Allesamt in eures Visual Pinball/Tables Ordner kopiert:

ledcontrol.vbs – DOWNLOAD

Die Ledcontrol.vbs V0.2.2 ist zugegeben schon recht alt, jedoch die (zumindest mir bekannte) aktuellste Version, die noch das PacDrive unterstützt. LedWiz Besitzer können zur neuesten Version greifen.

ledcontrol.ini – DOWNLOAD

Meine ledcontrol.ini

PacDrivedll.zip – DOWNLOAD

Die PacDrive.dll und DynaWrap.dll (Entpacken nicht vergessen 😉 )

core.vbs – DOWNLOAD

Die angepasste core.vbs ist die letzte Datei, die ihr benötigt.

Nun öffnet die Eingabeaufforderung (Windows 7 User öffnen Diese als Administrator!), wechselt in euren Tables Ordner (in Welchem wir vor kurzem die neuen Dateien kopiert haben) und registriert mit

regsvr32 DynaWrap.dll /c

die DynaWrap.dll.

So, nun müssen wir Visual Pinball mittels ledcontrol.ini sagen, wann welcher Port angesteuert werden muss. Als Vorlage dient euch meine ledcontrol.ini. So in etwa muss die ledcontrol.ini aussehen, damit die ältere Version der ledcontrol.vbs etwas damit anfangen kann.

Kleiner LedControl.ini Crash-Kurs:

Ein Tisch – Eine Zeile – keine Zeilenumbrüche.
Am Anfang jeder Zeile steht immer der ROM-Name, gefolgt von einem Komma. Danach folgen die Ansteuerungen der Ports des Pacdrives, durch Komma getrennt . Keine Leerzeichen setzen!
0 = Immer aus
ON = Immer an
SXX = An, wenn Solenoid Nr.XX vom Rom angesteuert wird. 
WXX = An, wenn Switch Nr.XX vom Rom angesteuert wird. 
LXX = An, wenn Lamp Nr.XX vom Rom angesteuert wird. 

Wenn ein Port durch mehrere Solenoids ausgelöst werden soll, einfach die Solenoids durch einen Slash  /  trennen (also zB ,S21/S22/S30,

 Pixelmagics Seite ist eine gute Anlaufstelle für eure Konfigurationen.

Wenn ihr die LedControl.ini auf einer anderen Seite gezogen habt wird euch womöglich auffallen, dass in Dieser nicht nur die Zeilen der Ansteuerung vorhanden sind. Ist dies so, löscht sie!
Nur die Zeilen zur Ansteuerung dürfen bleiben, alles Andere muss weg. Befehle wie Blink (B), Farben, Zeitspannen oder ähnliches funktionieren ebenfalls nicht. Ein (ON), Aus (0) und Ansteuerung über virtuelle Solenoids (zB S7/S22) sind möglich. Bei den Buttons funktioniert ebenfalls die Ansteuerung über virtuelle Switches (zB W27) und Lamps (zB L88) 

Nun kann ich euch nur noch viel Erfolg und….Glück wünschen. Für Fragen nutzt die Comments!