Umzug mit herben Verlust

Wow, seit 3 Monaten kein Update….

Zwischenzeitlich sind wir in eine größere Wohnung gezogen und mein LedWiz und Keywiz sind auch schon längst da, aaaaber:

Neue Wohnung – neue Möbel. Der Tisch war leider etwas zu hoch, und die Holzfarbe passte auch nicht zum neuen Wohnzimmerverbau. Schweren Herzens habe ich nun den kompletten Tisch zerlegt (unglaublich, wie schnell 6 Monate Arbeit vernichtet sind) und die Elektronik verpackt.

LedWiz und Keywiz liegen auch noch unbenützt herum…….

Angesichts der Gründe. warum ich den Tisch zerlegt habe mag es vielleicht etwas seltsam und unlogisch klingen, aber ich habe natürlich schon was neues in Aussicht:

Auf einem Flohmarkt habe ich einen echten Flipper erstanden, und zwar einen Williams „Comet“. Funktionieren tut er nicht. Könnte daran liegen, dass fast die komplette Elektronik fehlt….
Nun ja, Gehäuse ist OK, CoinDoor ist auch noch dran, und die Schütz fürs Feedback sind auch noch vorhanden. Wäre fein zu restaurieren, wenn nicht die Displayeinheit, der Displaycontroller, das „Mainboard“, das Netzteil und sämtliche Lämpchen fehlen, was zusammen wahnsinnig teuer ist. Für 100 Euro wars trotzdem ein guter Kauf.

Also: Ein neuer virtueller Flipper ist in Aussicht – diesmal im echten Flippergehäuse. 

Update: Ledcontrol.vbs

Ich konnte eine neuere Ledcontrol.vbs auftreiben!
Herunterladen könnt ihr sie entweder HIER oder im PacDrive Tutorial.

Apropos PacDrive:
Ich habe mir gestern bei GroovyGameGear ein LEDWiz32 (Der das PacDrive ersetzen wird) und ein KeyWiz (Ein Tastaturcontroller) bestellt, da mir die Arbeit mit dem gehackten Gamepad und dem nicht mehr unterstützten PacDrive auf die Nerven geht…

PacDrive – Tutorial

Um euch die (teilweise wirklich mühsame) Suche im Netz zu ersparen, findet ihr hier ein kleines PacDrive Tutorial und ein paar nützliche Dateien.
Diese liegen alle auf meinem Dropbox-Account (Hier kannst du ach einen kostenlosen Account erstellen)
Natürlich ist der Account nicht erforderlich, um die Dateien runterzuladen. 

 

– VORBEREITUNG –

OK, ihr habt nun euer PacDrive – was nun?
Erst einmal solltet ihr euch überlegen, wie ihr euer Pacdrive belegen werdet. Hier meine Belegung,solltet ihr meine ledcontrol.ini verwenden wollen: 

  1. Start-Button
  2. Launch-Button
  3. ExtraBall-Button
  4. Coin-Button
  5. Menü
  6. Exit
  7. Strobo – Backbox
  8. Strobo – Playfield 
  9. Flasher Mitte
  10. Flasher Links
  11. Flasher Rechts
  12. Slingshot Links
  13. Slingshot Rechts
  14. Bumper Links
  15. Bumper Rechts
  16. Bumper Mitte
 
– VERKABELUNG –
 
Hier ist eines zu Beachten: an die 16 Outputs des Pacdrive darf keine Zuleitung angeschlossen werden! Nur Masse anschließen! Da das Pacdrive nur einen 5 Volt Output hat, empfehle ich eine externe Speisung entweder über das PC Netzteil für 12V, oder (Solltet ihr 24V Solenoids haben) über ein weiteres Netzteil.
Das Ganze sieht dann in etwa so aus:
Pacdrive 12v
 
Bei Relais dürft ihr nicht vergessen eine Diode parallel zu jedem Relais zu schalten, um Störungen aufgrund induktionsspannungen zu verhindern (Bei 12V Relais/Netzteilen die gleiche Vorgehensweise) :
Diode

– INSTALLATION –

Schaltet euer Cab ein und bewundert euer Werk – es wird unaufhörlich blinken, es sei denn, Ihr habt ein PacDrive mit „special option“ welches beim Systemstart aus bleibt.
In beiden Fällen solltet ihr euch auf alle Fälle LEDBlinky herunterladen. Einmal runtergelassen findet ihr die „simpleLEDtest.exe“. Damit könnt ihr jeden einzelnen Port des Pacdrive zum Test ansteuern. Außerdem hört das nervige geblinke auf 😉

Nun benötigt ihr folgende Dateien, die Ihr der Einfachheit halber Allesamt in eures Visual Pinball/Tables Ordner kopiert:

ledcontrol.vbs – DOWNLOAD

Die Ledcontrol.vbs V0.2.2 ist zugegeben schon recht alt, jedoch die (zumindest mir bekannte) aktuellste Version, die noch das PacDrive unterstützt. LedWiz Besitzer können zur neuesten Version greifen.

ledcontrol.ini – DOWNLOAD

Meine ledcontrol.ini

PacDrivedll.zip – DOWNLOAD

Die PacDrive.dll und DynaWrap.dll (Entpacken nicht vergessen 😉 )

core.vbs – DOWNLOAD

Die angepasste core.vbs ist die letzte Datei, die ihr benötigt.

Nun öffnet die Eingabeaufforderung (Windows 7 User öffnen Diese als Administrator!), wechselt in euren Tables Ordner (in Welchem wir vor kurzem die neuen Dateien kopiert haben) und registriert mit

regsvr32 DynaWrap.dll /c

die DynaWrap.dll.

So, nun müssen wir Visual Pinball mittels ledcontrol.ini sagen, wann welcher Port angesteuert werden muss. Als Vorlage dient euch meine ledcontrol.ini. So in etwa muss die ledcontrol.ini aussehen, damit die ältere Version der ledcontrol.vbs etwas damit anfangen kann.

Kleiner LedControl.ini Crash-Kurs:

Ein Tisch – Eine Zeile – keine Zeilenumbrüche.
Am Anfang jeder Zeile steht immer der ROM-Name, gefolgt von einem Komma. Danach folgen die Ansteuerungen der Ports des Pacdrives, durch Komma getrennt . Keine Leerzeichen setzen!
0 = Immer aus
ON = Immer an
SXX = An, wenn Solenoid Nr.XX vom Rom angesteuert wird. 
WXX = An, wenn Switch Nr.XX vom Rom angesteuert wird. 
LXX = An, wenn Lamp Nr.XX vom Rom angesteuert wird. 

Wenn ein Port durch mehrere Solenoids ausgelöst werden soll, einfach die Solenoids durch einen Slash  /  trennen (also zB ,S21/S22/S30,

 Pixelmagics Seite ist eine gute Anlaufstelle für eure Konfigurationen.

Wenn ihr die LedControl.ini auf einer anderen Seite gezogen habt wird euch womöglich auffallen, dass in Dieser nicht nur die Zeilen der Ansteuerung vorhanden sind. Ist dies so, löscht sie!
Nur die Zeilen zur Ansteuerung dürfen bleiben, alles Andere muss weg. Befehle wie Blink (B), Farben, Zeitspannen oder ähnliches funktionieren ebenfalls nicht. Ein (ON), Aus (0) und Ansteuerung über virtuelle Solenoids (zB S7/S22) sind möglich. Bei den Buttons funktioniert ebenfalls die Ansteuerung über virtuelle Switches (zB W27) und Lamps (zB L88) 

Nun kann ich euch nur noch viel Erfolg und….Glück wünschen. Für Fragen nutzt die Comments!

Fast fertig – ach nein, doch nicht!

Ich werde wohl nie feritg werden. Warum? Weil immer wieder neue Ideen dazukommen…

Diesmal hat mich Ollybolly auf eine Idee gebracht (Danke nochmal dafür):
Die Backbox bekommt keinen langweiligen, schwarzen Rahmen, sondern einen Milchglasrahmen – von hinten beleuchtet.

Dies ist weitaus aufwändiger als vermutet, da einige Probleme zu beseitigen waren:

1) Der LCD funktioniert nicht
2) Wie gleichmäßig ausleuchten?
3) Wie mache ich den Rahmen des Acrylglases  milchig?

Gut, 1 ist erledigt, der LCD funktioniert gottseidank wieder (regeln kann ich allerdings Nichts mehr..)

Um die Backbox (halbwegs) gleichmäßig auszuleuchten kaufte ich 4 Stück LED-Streifen, die ich an der Rückseite des gestrippten Monitors klebte (davor die Stellen des Monitors isolieren, da die Streifen sonst kurzgeschlossen werden!)

Hier mal die Backbox ohne Glas und nicht beleuchtet:

Foto 1

Wie man an den Seiten des Monitors erkennen kann, befinden sich hier nun die Stroboskope, die ursprünglich an den Seiten des Spielfeld-LCDs waren.
Dies hat 2 Gründe:
1) Sahen sie recht unschön aus, also habe ich sie ebenfalls durch superhelle LED-Streifen ersetzt, und
2) Kann nun  auch die Box ein „aktives Feedback“ geben (ich hatte ja noch einen Port am Pacdrive frei)

Hier sieht man recht schön die Hintergrundbeleuchtung und auch die „neuen“ Strobes am Spielfeld:

Foto 2Foto 3

Fein, die Backbox leuchtet – nur zu hell…
Zum Glück hatte ich noch einen Drehzahlregler für Lüfter, den ich zu einem Dimmer umwandelte…

Das Glas ist leider noch nicht fertig, aber ich kann euch schon mal den Tipp geben keine Frostfarben o.ä. zu verwenden. Dies sieht zwar auch recht nett aus – solange es nicht beleuchtet wird….
Ich werde mein Glück mit einer statisch haftenden Milchglasfolie versuchen….

Ein Schritt vor und Einer zurück

Ich weiß, ich weiß, schon ewig kein Update mehr…
Es geht voran, Schritt für Schritt. Einige Tische funktionieren schon recht gut, ein Frontend habe ich auch schon installiert und (und das ist der Schritt zurück) den 2. Monitor demoliert…

Wozu das Frontend? Man kann natürlich mehr emulieren, als nur Flippertische. Einarmige Banditen, alte Konsolen, Spielautomaten und Jukebox. All das wird der Tisch emulieren können. Zumindest theoretisch… 

Der Tesa-Drache

Bei unserem letzten Besuch in Klein Haugsdorf (Excalibur City) kam ich zu dem Entschluss, dass meine Nebelmaschine, die regelmäßig bei unseren Kinderpartys zum Einsatz kommt, viel zu langweilig ist. Also versuchte ich mich nach der Super Mario Piranha-Pflanze (am Foto inklusive „Feuerbällen“) abermals an einem Modell.

Den Tisch einmal beiseite gestellt machte ich mich an die Arbeit: Ziel war es, einen Drachenkopf mit leuchtenden Augen zu formen, welcher auf Knopfdruck Rauch speit. Als Vorlage diente eine kleine Drachenfigur meines Sohnes. Für den Anfang war einmal ein Käfig nötig, in welchem die Nebelmaschine sitzt und auch ausgerichtet werden kann. Die grobe Kopfform gab ich dem Drachen mit einem Montage Lochband und ein paar Schrauben. Zu diesem Zeitpunkt bezweifelte ich ehrlich gesagt noch stark, dass das Ganze einem Drachen ähnlich sehen wird…

Als „Haut“ diente Tesa Gewebeband, und als Stütze für die „Fächer“ an den Seiten des Kopfes die Abdeckung eines Kabelkanals, bzw. der Kabelkanal selbst.

Auch das Oberkiefer habe ich aus 2 Stück des Kabelkanals geformt, in welche ich einfach ein gebogenes Stück des Montagebandes als „Vorderseite“ des Kiefers steckte. Somit hatte ich ein „flexibles U“ welches ich problemlos an die breite des Kopfes anpassen konnte.

Das Unterkiefer formte ich aus 2 Stück des Kabelkanaldeckels (da mit der Kabelkanal ausging) und aus mehreren Stücken des Montagebandes (um die Rundungen des Unterkiefers leichter hin zu bekommen). Aus einem Stück Karton formte ich die Seitenteile der Kieferknochen, um den Kopf etwas runder aussehen zu lassen und die Zunge ist wieder aus Montageband.

So, da die grobe Form ist nun fertig (und das Tesa-Band aufgebraucht) ist habe ich nun den Kopf mit Zeitungspapier und Tapetenkleister „tapeziert“, damit er etwas stabiler ist und ich ihn bemalen kann.

Grundiert habe ich mit einer roten Acylfarbe

Die Details färbte ich mittels Airbrush. Um die Augen leuchten zu lassen steckte ich eine der LEDs, welche ich für meinen Tisch umsonst bestellt hatte, in jede Augenhöhle und schloss Sie an ein 12V Netzteil an.

Der Drache sollte grüne Augen haben, sobald die LEDs abgeschaltet sind. Also schnitt ich den Boden einer Colaflasche ab, schnitzte 2 der „Beinchen“ der Flasche in die richtige Form, färbte Sie grün ein und klebte sie über die LEDs. Die Zähne des Drachen zwickte ich mit einem Seitenschneider aus den Resten der Kabelkanal-Abdeckung und klebte sie mit Heißkleber an. Zu guter Letzt setzte ich die Nebelmaschine ein, richtete sie mit einem Montageband (was sonst…) ein und fixierte sie sicherheitshalber mit einem Kabelbinder und war gerade rechtzeitig zur Halloween-Kinderparty fertig!

Und noch ein kleines Video, um die Funktion zu zeigen (die Nebelmaschine hat eine Fernbedienung): [youtube http://www.youtube.com/watch?v=_5pKpheMVLg]

Und es funktioniert doch! (Video)

Nach langem Hin und Her war ich kurz davor, mein PacDrive aus dem Fenster zu werfen und ein LedWiz zu bestellen – doch dann lief das PacDrive doch – mit kleinen Einschränkungen. Grund hierfür ist, dass der Autor der ledcontrol.vbs (Diese Datei steuert das PacDrive an) den Pacdrive-Support ersatzlos gestrichen hat. Nachdem ich im hintersten Winkel des Webs eine alte, verstauble Version gefunden habe, funktionierte es.

Hier ein Video meines Cabs:

Es lebt!

Die Hardware des Tisches ist nun fast fertig. Da die Lade noch nicht oben bleibt, habe ich sie zum Test auf den Rahmen gestellt. Nach Fertigstellung wird Diese in etwa bis kurz unter die Lautsprecher herausziehbar sein.

Die Seitenwand des PC-Teils ist wegklappbar, um das „Schalterpanel“ freizulegen:

Das Innenleben des „PC-Teils“:

Und noch ein Foto der Verkabelung der Frontbuttons:

Nur bekomme ich das PacDrive nicht zum Laufen – zumindest nicht mit Visual Pinball (Die Ledblinky-Tests waren erfolgreich).

Unpassender Fernseher

Nun wird der LCD TV eingesetzt. Ich habe sämtliche, unnötige Metallstreben entfernt und die Panels (hochprofessionell) mit Malerkrepp angeklebt (Darunter habe ich einen dünnen Karton platziert):

Die Lautsprecher des LCD habe ich entfernt, das Bezel abgenommen und – ich habe mich vermessen! Dier LCD ist nicht 545mm sondern 550mm breit. Schöner Mist. Gut dass ich so wenig wie möglich an den Tisch geklebt habe, denn ich habe einfach die Winkel des oberen Kastens etwas gelockert und den LCD dann doch noch rein bekommen:

Und er funktioniert noch: