Klick, klack!

So, nun sind auch 7 der 8 Relais eingebaut (Das Letzte muss ich noch nachkaufen).
Wie auch beim letzten Flipper habe ich hier kleine 12V Relais (Die, die auch im Auto Verwendung finden) gewählt, da sie Feedback geben, aber trotzdem nicht zu laut sind.

Damit ich auch lautlos spielen kann habe ich die Stromzufuhr der Relais mit einem Schalter versehen, um sie abschalten zu können. Als „Grundplatte“ habe ich mir eine einfache Kastenrückwand zuschneiden lassen und diese unter dem Fernseher eingezogen.

Die Flasher und das Stroboskop sind ebenfalls schon installiert und müssen nur noch in die Blende (die noch nicht fertig ist) gesteckt werden. Als Flasher recyclete ich einfach die KFZ-Strobos des alten Tisches, da sie perfekt in die Flasher-Gläser passen und ausreichend hell sind. Fürs Stroboskop  kamen wieder 2 Leisten mit ultrahellen LEDs zum Einsatz

Weiters schraubte ich 2 Winkel in Höhe der Unterkante des Fernsehers an das Cab, um den Neigungswinkel des LCD verstellen zu können.

Zusätzlich zu der onboard Soundkarte hat nun auch eine USB Soundkarte, sowie 2 weitere Lautsprecher den Weg in mein Cab gefunden. Die Lautsprecher montierte ich mittig an die „Relais-Grundplatte“.
Wozu? Ganz einfach: Visual Pinball gibt nun alle mechanischen Geräusche wie Bumper, Kugelrollen, Glocken (bei alten Tischen) u. dgl. über die Boxen im Cab, das Rom der Tische dafür Sprachausgabe, Soundeffekte und Musik über die Boxen in der Backbox aus. Gerate ältere Tische wirken dadurch um einiges authentischer!

Auch die Blende für mein DMD sitzt nun in der Backbox. Langsam aber sicher ist die Hardwarearbeit erledigt.

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Endlich wieder ein Update

Der letzte Blogeintrag ist schon einige Zeit her – ehrlich gesagt hatte ich zwischenzeitlich auch weder Zeit, noch wirklich Lust am Cab weiterzubauen.

Der „PC“ des Cabs liegt jedenfalls schon vor mir:
Ein i3-3220 (3,2GHz Dual Core) plus 4GB DDR3 RAM auf einem ASRock H61M Mainboard.

Auf Anraten einiger Forenmitglieder habe ich mich gegen einen Quad-, und für einen DualCore entschieden.
Der Grund dafür ist ganz einfach: Die Emulaturen, welche zum Einsatz kommen unterstützen max. 2 Kerne, somit würden die restlichen 2 die meiste Zeit Kaffe trinken, aber fleißig Strom verbrauchen.

Ich habe auch die Links im PacDrive Tutorial aktualisiert – jetzt sollten alle Links wieder funktionieren.

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Pinballfieber

Es geht voran – Schritt für Schritt.
Das Cab ist schon mal schwarz lackiert, die Beine ausgerichtet und poliert, die Verriegelung der Lockbar gangbar gemacht und gereinigt und die Frontbuttons habe ich eingebaut.
Um den 42″ LCD einbauen zu können, habe ich 2 Ausnehmungen in die Seitenwände geschnitten. Der LCD passt nun perfekt hinein (Und dann soll mir noch jemand sagen ein 42 Zöller passt nicht in ein normales Cab!)! Wenn die Metallblenden wieder montiert sind werden sie die Ausnehmungen verdecken.

Durch den LCD stand ich vor einem neuen Problem: Die Stange der Abschussvorrichtung ist zu lang! Durch einen Button wollte ich ihn aufgrund der optik nicht ersetzen also entschloss ich mich, die Stange einfach zu kürzen. Das klingt jetzt vielleicht etwas brutal, ist aber nicht so schlimm. Da der Plunger ohnehin nicht analog ist, sondern nur mit einem Microschalter versehen wird, ist es egal ob man ihn 15cm (was keiner machen würde), oder nur 2cm hinausziehen kann.

Die original Backbox ist zwar fein, jedoch leider zu breit (es war schon schwierig genug einen Platz für das Cab in der Wohnung zu finden). Also zimmerte ich aus Sperrholz eine neue, etwas kleinere Box. Die Box wird man später aufgrund des 3 Screen Setup nicht mehr einklappen können, was mir aber relativ egal ist.

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Virtual Pinball – Ein Neustart

Ein neues Cab – ein neuer Plan.

Meinen Restaurierungsbedürftigen Flipper habe ich schon mal zerlegt. Eigentlich schade um den Flipper, jedoch würde es ein vermögen kosten, den Flipper als „echten“ Flipper zu restaurieren.

Ursprünglich war es ein Williams Comet aus dem Jahre 1985. Leider war das original Backglass nicht mehr drin, sondern ein (noch dazu verstümmeltes) James Bond 007 Backglass. Sämtliche Platinen fehlten, Netzteil und der gesamte Inhalt der Backbox fehlten ebenfalls. Auch Lämpchen und Verkabelung suchte man vergebens.

Also: Spielfeld raus – LCD rein. Die Original-Spulen werden recycelt, um das ursprüngliche Flipper-Feedback beizubehalten. Der Plunger wird digitalisiert, ein Tilt-Pendel eingesetzt, insgesamt 5 Flasher verbaut und einiges mehr. Kurz gesagt – viel Arbeit.

Gottseidank sind die wichtigsten Teile dran. Beine, Metallleisten und Lockbar müssen nur etwas aufpoliert und das Gehäuse abgeschliffen und neu lackiert werden. Der Plunger funktioniert  tadellos und auch die Münztür (mit Angabe in Schilling) muss nur etwas aufgefrischt werden. Der Münzprüfer fehlt zwar, ist aber nicht so dramatisch.

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Umzug mit herben Verlust

Wow, seit 3 Monaten kein Update….

Zwischenzeitlich sind wir in eine größere Wohnung gezogen und mein LedWiz und Keywiz sind auch schon längst da, aaaaber:

Neue Wohnung – neue Möbel. Der Tisch war leider etwas zu hoch, und die Holzfarbe passte auch nicht zum neuen Wohnzimmerverbau. Schweren Herzens habe ich nun den kompletten Tisch zerlegt (unglaublich, wie schnell 6 Monate Arbeit vernichtet sind) und die Elektronik verpackt.

LedWiz und Keywiz liegen auch noch unbenützt herum…….

Angesichts der Gründe. warum ich den Tisch zerlegt habe mag es vielleicht etwas seltsam und unlogisch klingen, aber ich habe natürlich schon was neues in Aussicht:

Auf einem Flohmarkt habe ich einen echten Flipper erstanden, und zwar einen Williams „Comet“. Funktionieren tut er nicht. Könnte daran liegen, dass fast die komplette Elektronik fehlt….
Nun ja, Gehäuse ist OK, CoinDoor ist auch noch dran, und die Schütz fürs Feedback sind auch noch vorhanden. Wäre fein zu restaurieren, wenn nicht die Displayeinheit, der Displaycontroller, das „Mainboard“, das Netzteil und sämtliche Lämpchen fehlen, was zusammen wahnsinnig teuer ist. Für 100 Euro wars trotzdem ein guter Kauf.

Also: Ein neuer virtueller Flipper ist in Aussicht – diesmal im echten Flippergehäuse.